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Sasha Cooke über Mahlers ›Auferstehungssymphonie‹ #DSOconcerts
15 Jan 2014
Eine Symphonie? Eine Kantate? Eine Symphonische Dichtung? Ein Musikdrama ohne Szene? Gustav Mahlers Zweite ist alles. Ihr erster Satz, ein Stück von stattlichen Dimensionen, sollte zunächst als Tondichtung für sich allein stehen. Ihm folgen nun -- nach angemessener Pause -- ein Andante, ein Scherzo und ein Finale wie in einer Symphonie. Das Finale wird gesungen, vor das Chorstück setzte der Komponist noch ein Solo, wie in einer Kantate. Und der große gedankliche Bogen von der ›Totenfeier‹, wie das Anfangsstück einmal heißen sollte, zum Auferstehungschor am Schluss ist so weit gespannt, dass ihm kein Bühnenszenario gerecht werden könnte; ein Musikdrama ereignet sich aber zwischen diesen konträren Polen gleichwohl. Gustav Mahler war in seinem musikalischen Denken ein Universalgeist. Mi 15. + Do 16. Januar 2014 | 20 Uhr | Philharmonie TUGAN SOKHIEV Anastasia Kalagina Sopran Sasha Cooke Mezzosopran Rundfunkchor Berlin Risto Joost (Choreinstudierung) Gustav Mahler Symphonie Nr. 2 c-Mol
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